15. und 16.10.2005 mit Bernad Fick
Hallo liebe Freunde und Interessierte,
der erste von drei Teilen "Reiten" mit Bernard ist nun gelaufen.
"Es muß in dir brennen, was du in anderen anzünden willst!"
Unter diesem Zitat von Aurelius Augustinus ein Kirchenlehrer und gelernter Rhetor der Spätantike (um 400 n.Ch.) wurde uns klar gemacht, was das Ziel des Kurses ist. Nämlich anderen, die ebenso Pferdenarren sind wie wir selbst, das Reiten beizubringen.
Zu sehr konzentrieren wir uns oft darauf, selbst Neues zu erfahren und zu erlernen. Stoff dafür gibt es beim Reiten genug für mehrere Menschenleben.
Wir dürfen aber nicht vergessen, dass der Übungsleiter ein Ausbilder ist. Ob es nun der Anfänger in seinen ersten Stunden im Sattel ist, oder der schon erfahrenere Reiter, der das Gelände- und Wanderreiten erkunden will, der Übungsleiter ist der, der es ihnen beibringen will und kann.
Wir wollen Übungsleiter werden, also müssen wir lernen Wissen weiterzugeben. Wir müssen lernen die Selbsterfahrung im Sattel und unser Reitweise zu analysieren und in sinnvollen Schritten an unsere Schüler weiterzugeben.
Gar nicht so einfach. Dazu noch ein "guter" Lehrer zu sein, ist sicher nicht einmal jedem möglich.
Was können wir also in den drei "Reiten" Kursen mit Bernard Fick erlernen? Welches Ziel kann man in ca. 60 Unterrichtseinheiten überhaupt erreichen?
Nun, man frage sich, was ist die Basis für gutes Reiten, egal in welcher Reitweise? Natürlich - der Sitz!
Ein guter "Sitz" ist etwas, das sich die meisten mühselig, in vielen Stunden und gelegentlich mit schmerzhaften Folgen "erreiten" müssen. Die richtigen Bewegungen müssen erfühlt, erspürt werden. Erklärungen alleine können sie nur unvollkommen vermitteln. Hierzu ein Bild vom FlipChart: