Als Vorleistung für die Übungsleiterprüfung ist ein Praktikum von 100 Stunden vorgeschrieben. Da echte Praktikumsplätze, bei denen tatsächlich auch das Reiten lehren statt findet und der Reitlehrer dazu so gut ist, das man auch etwas lernen kann, sind natürlich schwer zu finden. In der Vergangenheit wurden daher viele fingierte Praktiken von den heimischen Reitlehrern bescheinigt. Dies wurde etwas erschwert, weil heute der Bundessportwart die Praktikumsstelle anerkennen muss, sofern sie keine VFD Ausbildungsstätte ist.
Damit man leicht ein gutes und sinnvolles Praktikum machen kann, bietet O Pica Pau exclusiv eine Praktikumswoche an, die bei den vergangenen Kursen auch sehr gut ankam. Eine Woche voller Unterricht. Mit bekannten und teilweise auch fremden Reitschülern. Entweder man sitzt auf dem Pferd als Schüler, assistiert einem Reitlehrer, oder man erteilt selbst Unterricht. Soweit das in einer Woche möglich ist, kann gesagt werden, das die ersten Unsicherheiten danach auf jeden Fall beseitigt sind. Vor allem für die eher schüchternen oder unerfahrenen unter den ÜL Anwärtern ein tolles Erfolgserlebnis.
Praktikumswoche
Inhalt:
Lt. ARPO ist ein Praktikum von 100 UE´s (1UE = 45min) in einem VFD Ausbildungsstall, bzw. einem vom Bundessportwart anerkannten Stall abzuleisten. In der ARPO ist das Praktikum nicht genau definiert, aber man geht davon aus, dass ein möglichst großer Teil mit Reitunterricht unter Aufsicht eines entsprechenden Reitlehrers und dem Assistieren beim Reitunterricht verbracht werden soll. Der Rest kann, vielleicht zum Ausgleich für die Mühe des Reitlehrers, mit allen anderen Aufgaben eines Reiterhofes, vom Stall misten bis zur Verwaltungstätigkeit, zugebracht werden.
Viele Teilnehmer haben aber Probleme einen geeigneten Stall und einen wohlwollenden Reitlehrer zu finden, von dem sie etwas lernen können. Das Ergebnis sind oft Gefälligkeitsbescheinigungen, die ein Praktikum angeben, das in Wirklichkeit so nicht stattgefunden hat.
Um den Teilnehmern aber tatsächlich Praxis vermitteln zu können, bieten wir eine Woche Praktikum an. In der sind die Teilnehmer mit nichts anderem beschäftigt, als Reitunterricht zu geben, dabei zu assistieren, oder selbst Reitschüler zu sein. Die Teilnehmer des letzten Kurses waren hellauf begeistert und fühlten sich sehr viel besser für die Praxis und vor allem die Prüfung gerüstet als vorher. Bernhard Fick begleitet seine Schützlinge die ganze Zeit über. Zusätzlich werden ein oder zwei andere Reitlehrer eingeladen (im letzten Jahr stand uns Martha Siegle und Alfonso Aquilar in Sachen Barockreiten und Bodenarbeit zur Verfügung) die als Anschauungsobjekte zur Verfügung stehen.
Durchführung:
Reitlehrer A/P Bernhard Fick
Teilnahmeart:
Freiwillig
Kosten:
400,- Euro (mindestens 5 Teilnehmer)
Termin wird noch bekannt gegeben