Liebe Interessentinnen und Interessenten am VFD Übungsleiterlehrgang.
Wie alle Richtlinien und Prüfungsordnungen ist auch die ARPO der VFD in vielen Fragen ein sehr erklärungsbedürftiges Werk.
Ihr, als Interessenten für einen Übungsleiterlehrgang solltet Euch erst im Lehrgang intensiver damit auseinandersetzen müssen.
Damit Ihr Euch einen Überblick über die Ausbildung und die Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfung machen könnt, habe ich hier versucht die Basisinformationen über den Lehrgang niederzuschreiben. Praktisch ein Infotag in digital :-).
Gleich vorweg, um beim Kurs mitzumachen, müsst Ihr grundsätzlich nur die Sichtung mitmachen und dort eine Empfehlung zur Teilnahme bekommen.
Wenn Ihr mehr über die Sichtung erfahren wollt, klickt bitte hier: Sichtung
Die in der ARPO verlangten Vorleistungen müssen erst zur Prüfung am Ende des Lehrgangs vorliegen und Ihr könnt sie bei uns auf O Pica Pau während des ÜL Lehrgangs erwerben. Wartezeiten und Rittnachweise lassen sich durch Sichtungsritte ausgleichen.
Wir möchten Menschen ausbilden, die nach bestandenem Lehrgang qualifiziert und reif genug sein sollen, um mit Fug und Recht von sich behaupten zu können, dass ihnen die Grundlagen beigebracht worden sind, um Menschen das Reiten in der Bahn und im Gelände, sowie den Umgang mit und die Haltung von Pferden beizubringen.
Der Übungsleiterlehrgang lehrt vor allem das "Reiten lehren" und das macht er wirklich gut.
Selbst reiten lernen aber, ob in der Bahn, oder im Gelände, ist vordergründig nicht Bestandteil des Basis ÜL Lehrganges. Natürlich bleibt der Basis Lehrgang auch in dieser Beziehung nicht ohne gute Folgen, aber die Grundlagen müssten eigentlich schon vorher da sein.
Viele Freizeitreiter, die im Gelände viel Erfahrung haben und Ihr Wissen in dieser Hinsicht gerne als Übungsleiter an Andere weitergeben möchten, hatten bisher nicht viel Gelegenheit, sich in der Bahn reiterlich fortzubilden. Das eigene Reitkönnen ist aber eine wichtige Grundlage, die man seinen Schülern auch beibringen muss. Die eigene reiterliche Qualifikation muss daher ausreichend sein, um den Schülern auch in der Bahn sinnvolle Hilfestellung geben zu können.
Die vorhandene reiterliche Qualifikation wird in der Sichtung analysiert und ggf. eine Auflage erteilt, diese bis zur Prüfung durch Reitunterricht zu verbessern. Die Erfüllung dieser Auflage wird während des Lehrgangs auch abgefragt. An den Abenden können sich die Teilnehmer gegenseitig weiterbilden und von den jeweiligen Stärken profitieren. Ansonsten empfehle ich auf jeden Fall die Praktikumswoche mit Bernhard und Bianca - äääh Dagmar meine ich natürlich :-), in der das eigene Reiten oder die Bodenarbeit unendlich weitergebracht werden kann. Weiterhin finden Bodenarbeitskurse und Longierkurse statt, die ebenfalls bebucht werden können.
Die Teilnahme wird nach der Sichtung besprochen.
Das gilt auch für die Teilnahme an der Praktikumswoche. Wer noch keine größeren Erfahrungen in der Unterrichtserteilung hat, für den ist die Teilnahme an der Praktikumswoche ebenfalls eine echte Gelegenheit.
Während des ÜL Lehrganges werden nicht so häufig und nicht immer für alle Teilnehmer Pferde benötigt. Bei den praktischen Unterrichtseinheiten reichen meist die Hälfte Pferde im Verhältnis zur Teilnehmerzahl. Da es immer Teilnehmer gibt, die nicht weit weg wohnen und auch welche die Ihr Pferdchen eigentlich immer dabei haben, sind immer genug Pferde vorhanden. Wenn Ihr also eine weite Anfahrt habt, könnt Ihr Euer Pferd zu Hause lassen. Zur Sichtung und zur Prüfung benötigt jeder Prüfling ein Pferd.
Wenn Ihr nach der Lektüre der folgenden Seiten noch individuelle Fragen habt, füllt bitte das Formular
„Feststellung Voraussetzungen.pdf“
und sendet es an:
manfred.reiss(at)opicapau.de oder per Fax an die 06742/8779-97. Danach beantworte ich gerne alle übrigen Fragen.
Wenn gewünscht kann am 17. und 18.03.2012 ein Vorbereitungskurs auf die Sichtung abgehalten werden. In diesem führen die Teilnehmer die Sichtung durch und die Schwachstellen werden benannt und Möglichkeiten zur Abstellung erarbeitet.
Allgemeines:
Dauer des Übungsleiterlehrgangs:
Sichtung im März 2012
1. Kurs "Didaktik" im Mai 2012
Prüfung im Oktober 2012
Inhalte:
Werden im Weiteren zu den einzelnen Kursen kurz beschrieben.
Durchführung:
Organisationsleitung, Zusammenstellung des Lehrgangs, Verpflichtung der
Referenten:
ÜL + VFD Landessportwart Rheinland-Pfalz Manfred Reiss
Lehrgangsleitung in den Bereichen
Unterrichtserteilung:
Reitlehrer A/P Bernhard Fick
Pferdehaltung und Rittführung:
ÜL Nicole Menger-Goltz, ÜL WR Melanie Dietz
Reiterliche Weiterbildung:
ÜL Dagmar Breitbach
Des Weiteren sind diverse Referenten in ihren jeweiligen Fachbereichen tätig.
Lehrgangsgebühren:
Sichtungsgebühr 200,- Euro
Für den Übungsleiter Basis (B) 1.350,- Euro
Optional:
Die Praktikumswoche schlägt mit 450,- Euro zu Buche.
Vorbereitungskurse auf VFD Prüfungen, die eventuell noch als Vorleistung bis zur Prüfung abzuleisten sind, sind finanziell natürlich nicht im Basis Lehrgang enthalten.
Prüfungsgebühren sind jeweils extra zu zahlen und werden direkt an die VFD abgeführt.
Unterkunft und Verpflegung stehen auf dem Hof in mehreren „Komfort"stufen zu angemessenen Preisen zur Verfügung (immer auch vegetarische Kost)
Siehe dazu die Preisliste für Lehrgangsteilnehmer im Downloadbereich unserer Website.
Der ÜL B darf in der VFD bis zum Geländereiter ausbilden, wer den ÜL R noch dranhängt bis zum Gelände- oder Wanderrittführer, ja nachdem welchen Rittführer er selbst besitzt. Interessenten für den ÜL R müssen sich melden, der vorgesehen Kurs bildet nur ÜL Basis aus.
Es darf mit jedem beliebigen Pferd aufgetreten werden. Dies gilt grundsätzlich und für alle Kurse und Prüfungen. Für Führen, Longieren und Reiten dürfen auch unterschiedliche Pferde verwendet werden.
Der eigentliche Beginn des ÜL Lehrgangs fängt mit der Vorbereitungsarbeit auf die Anforderungen der Sichtung an. Da viele Freizeit-, Gelände- und Wanderreiter weder Halle noch Platz zur Verfügung haben und im Reiten von Einzelübungen in der Bahn nicht geübt sind, werden die Anforderungen in
der Reitprüfung gemeinhin als besonders schwer empfunden.
Wer die VFD nicht kennt, oder noch keine Reitprüfungen innerhalb der VFD abgelegt hat, hat es natürlich nicht leicht, die Anforderungen einzuschätzen. Deshalb auf jeden Fall die Erklärungen zur Sichtung lesen.
Wenn Du unsicher bist, ob Du den Anforderungen gewachsen bist, empfehlen wir den Besuch unseres Vorbereitungskurses auf die Sichtung.
17. und 18.03.2012
Vorbereitungskurs auf die Sichtung
Inhalt:
Einstimmung auf die Anforderungen der VFD Prüfer
Erklärung der in der Sichtung verlangten Aufgaben
Einschätzung der Reiter/Pferd Paare und Arbeit an den reiterlichen Mankos
Auswahl und Einweisung in die Leihpferde
Durchführung:
ÜL Dagmar Breitbach
Teilnahmeart:
freiwillig
Kosten:
160,- Euro Mindestteilnehmerzahl 6 Personen
Sie haben danach noch bis zur Sichtung Zeit Ihre Erkenntnisse vom Kurs noch etwas zu vertiefen und mit Ihrem Pferd zu üben.
Dann beginnt der „Ernst des Lebens“ mit der Sichtung.
31.03. und 01.04.2012 - 2 Tage -
Sichtung
Inhalt und Anforderungen
Durchführung:
Reitlehrer A/P Bernhard Fick und Reitlehrer A/P Hajo Seifert
Teilnahmeart:
Pflicht für Alle
Kosten:
200,- Euro
Soweit bei der Sichtung eine Empfehlung ausgesprochen wurde, bekommt Ihr ein entsprechendes Zertifikat, mit dem Ihr an allen VFD Übungsleiterkursen teilnehmen könnt.
Die Saison beginnt mit dem VFD Geländereiterkurs.
Es gibt wieder verschiedene Möglichkeiten, wie der Kurs Euch nützen kann.
1. Du hast vielleicht den deutschen Reiterpass, der als „VFD Geländereiter“ anerkannt wird.
Wir empfehlen dringend, trotzdem am Kurs teilzunehmen, da dieses Wissen später im Rittführerkurs als Grundlage verlangt wird. Die Erfahrung hat gezeigt, dass trotz des gleichen Themas eindeutig andere und mehr Inhalte vermittelt werden, als bei anderen Verbänden.
Dem Grundsatz von OPP entsprechend, bekommst Du in diesem Fall der „freiwilligen“ Teilnahme einen Rabatt von 50% auf die Lehrgangsgebühr. Auch die Prüfungsgebühren entfallen, weil Du ja an der Prüfung gar nicht teilnimmst.
2. Wer den VFD Geländereiter schon hat, kann den Kurs als Assistenz an einem Grundkurs nützen.
Sa u. So - 14./15.04.2012 - 2 Tage -
Teil I VFD Geländereiterkurs (Vorbereitungskurs auf die Prüfung)
Inhalt:
Die vorgeschriebenen theoretischen Inhalte nach ARPO
Genaueres finden Sie in der Ausschreibung und Anmeldung im Downloadbereich!
An diesem Wochenende werden KEINE Pferde benötigt.
Zwischen den beiden Teilen des Geländereiterkurses findet der 1. Kurs des Übungsleiterlehrgangs statt. Recht, Versicherung, Haftung, ARPO und allgemeine ORGA des ÜL Lehrgangs mit Bernhard Fick.
Sa 21.04.2012 - 1 Tag -
Recht
Inhalt:
Versicherung, Berufsgenossenschaften, Haftung, Fallsammlung und Lösungen, Rahmenbedingungen für die praktische Unterrichtserteilung, Umfeld, Gestaltung, Ausrüstung, Hilfsmittel.
Durchführung:
BG Referent Thomas Litzinger
Teilnahmeart:
Pflicht für Alle
Kosten:
im ÜL Lehrgang (B) enthalten
Am Sonntag reden wir dann zum ersten Mal über die restliche Organisation des Lehrgangs. Es werden Themen für den Kurs Sachkunde Pferdehaltung verteilt, der im September stattfinden wird und an dem jeder von Euch einen Vortrag hält.
Für alle eine gute Übung: Vortrag halten vor fremdem Publikum!
So 22.04.2012 - 1 Tag -
Lehrgangsorganisation, Ausbildungs Richtlinien und Prüfungs Ordnung (ARPO) der VFD
Inhalt:
Vermittlung der Organisationsstrukturen des Lehrgangs, Weitere Vorgehensweise, Klärung von Fragen, Vergabe der Themen für Referate und Kurzvorträge, Erläuterung und Anwendung der ARPO.
Durchführung:
ÜL Manfred Reiss, Reitlehrer A/P Bernhard Fick
Teilnahmeart:
Pflicht für Alle
Kosten:
im ÜL Lehrgang enthalten
Dann der zweite Teil des Geländereiterkurses, den ja nur die mitmachen müssen, die keine adäquate Ausbildung haben.
Sa u. So 28./29.04.2012 - 2Tage - (genaue Termine werden noch festgelegt)
Teil II VFD Geländereiterkurs (Vorbereitungskurs auf die Prüfung)
Inhalt:
Samstags: Die Praxis des Geländereitens (mit Pferd natürlich)
Sonntags: Prüfung durch VFD Prüfer
Durchführung:
ÜL Dagmar Breitbach, ggf. Ül Anwärter als Assistenten
Prüfung:
VFD Prüfer
Teilnahmeart:
Freiwillig – entweder als Teilnehmer zur Erlangung des Geländereiterausweises – oder als Assistent um die notwendige Bestätigung einer Assistenz für den Übungsleiter Basis (B) in einem Kurs der Grundstufe zu erhalten.
Kosten:
Als Assistent - im ÜL Lehrgang enthalten
Als Teilnehmer – 140,- Euro
12./13.05. - 2 Tage -
VFD Rittführerkurs Teil I (Theorie o. Pferd)
Inhalt:
Theoretische Vorträge und Inhalte nach ARPO
Genaueres finden Sie in der Ausschreibung und Anmeldung im Downloadbereich!
Ab Spätnachmittags: Praxis Rittführung im Gelände
Mit Nachtritten und Kurszeiten bis gegen Mitternacht ist zu rechnen.
Durchführung:
Reitlehrer A/P Silke Dehe, ggf. Ül Anwärter als Assistenten
Teilnahmeart:
Freiwillig – entweder als Teilnehmer zur Erlangung des Gelände- oder Wanderrittführerausweises – oder als Teilnehmer zur Auffrischung der Kenntnisse - oder als Assistent um die notwendige Bestätigung einer Assistenz für den Übungsleiter Wanderreiten (R) in einem Kurs der Aufbaustufe zu erhalten.
Kosten:
Als Assistent - im ÜL Lehrgang enthalten
Als freiwillige Teilnahme zur Auffrischung der Kenntnisse (z.Bsp. wenn man den FN Berittführer hat und eine Anerkennungsprüfung notwendig ist) – im ÜL Lehrgang enthalten.
26.27. und 28.05.2012 - 3 Tage -
VFD Rittführerkurs Teil II (Praxis m. Pferd)
Kosten: 290,- Euro
Dann folgt der nächste Kurs des Übungsleiterlehrganges mit Heiner Sauter aus Bayern als Referent.
Fr. 01.06. ab 18.30 Uhr bis So 03.06.2012 - 2 Tage -
Didaktik
Inhalt:
Grundlagen der Didaktik im Reitsport
Erstellen von Lehrgangsunterlagen, Methodik beim Vermitteln der Themen „Pferdekunde und
Pferdehaltung“, Erarbeitung und Probevortrag von Übungsreferaten unter Nutzung gängiger Medien und Hilfsmittel (mit Beurteilung und Korrekturhinweisen).
Hier halten Sie in der kuscheligen Atmosphäre Ihres Lehrgangs die ersten Vorträge und Reden, werden freundlich korrigiert und lernen die Regeln eines guten Feedbacks kennen und wie man dieses Geschenk verdaut.
Durchführung:
Reitlehrer A/P Heiner Sauter
Teilnahmeart:
Pflicht für Alle
Kosten:
im ÜL Lehrgang (B) enthalten.
Im ÜL Lehrgang fangen wir jetzt mit den praktischen Teilen an. Ob an diesem
ersten Termin bereits Pferde benötigt werden und wenn ja wie viele, muss mit Bernhard Fick abgestimmt werden.
07.06. - 1 Tage -
Reitlehre
Inhalt:
Durchführung:
Reitlehrer A/P Bernhard Fick
Teilnahmeart:
Pflicht für Alle
Kosten:
im ÜL Lehrgang enthalten
08.06. - 1 Tage -
Unterrichtserteilung Praxis I
Inhalt:
vormittags Unterrichtsvorbereitung -
nachmittags ÜL Sattelpassformen -
abends individuelle Sattelanpassung
Durchführung:
Reitlehrer A/P Bernhard Fick
Teilnahmeart:
Pflicht für Alle
Kosten:
im ÜL Lehrgang enthalten
09./10.06. - 2 Tage -
Unterrichtserteilung Praxis I
Inhalt:
gegenseitiges Unterrichten
Durchführung:
Reitlehrer A/P Bernhard Fick
Teilnahmeart:
Pflicht für Alle
Kosten:
im ÜL Lehrgang enthalten
30.06. u. 01.07.2012 - 2 Tage -
Unterrichtserteilung Praxis II
Inhalt:
Wahrnehmungs- und Bewegungsschulung
Durchführung: Reitlehrer A/P Bernhard Fick
Teilnahmeart:
Pflicht für Alle
Kosten:
im ÜL Lehrgang enthalten
Als Vorleistung für die Übungsleiterprüfung ist ein Praktikum von 100 Stunden vorgeschrieben. Da echte Praktikumsplätze, bei denen tatsächlich auch das Reiten lehren statt findet und der Reitlehrer dazu so gut ist, das man auch etwas lernen kann, sind natürlich schwer zu finden. In der Vergangenheit wurden daher viele fingierte Praktiken von den heimischen Reitlehrern bescheinigt.
Dies wurde etwas erschwert, weil heute der Bundessportwart die Praktikumsstelle anerkennen muss, sofern sie keine VFD Ausbildungsstätte ist.
Damit man leicht ein gutes und sinnvolles Praktikum machen kann, bietet O Pica Pau exclusiv eine Praktikumswoche an, die bei den vergangenen Kursen auch sehr gut ankam. Eine Woche voller Unterricht. Mit bekannten und teilweise auch fremden Reitschülern. Entweder man sitzt auf dem Pferd als Schüler, assistiert einem Reitlehrer, oder man erteilt selbst Unterricht. Soweit das in einer Woche möglich ist, kann gesagt werden, das die ersten Unsicherheiten danach auf jeden Fall beseitigt sind. Vor allem für die eher schüchternen oder unerfahrenen unter den ÜL Anwärtern ein tolles Erfolgserlebnis.
02. bis 06.07.2012 Mo bis Fr - 5 Tage -
Praktikumswoche
Inhalt:
Lt. ARPO ist ein Praktikum von 100 UE´s (1UE = 45min) in einem VFD Ausbildungsstall, bzw. einem vom
Bundessportwart anerkannten Stall abzuleisten. In der ARPO ist das Praktikum nicht genau definiert, aber man geht davon aus, dass ein möglichst großer Teil mit Reitunterricht unter Aufsicht eines entsprechenden Reitlehrers und dem Assistieren beim Reitunterricht verbracht werden soll. Der Rest kann, vielleicht zum Ausgleich für die Mühe des Reitlehrers, mit allen anderen Aufgaben eines Reiterhofes, vom Stall misten bis zur Verwaltungstätigkeit, zugebracht werden.
Viele Teilnehmer haben aber Probleme einen geeigneten Stall und einen wohlwollenden Reitlehrer zu finden, von dem sie etwas lernen können. Das Ergebnis sind oft Gefälligkeitsbescheinigungen, die ein Praktikum angeben, das in Wirklichkeit so nicht stattgefunden hat.
Um den Teilnehmern aber tatsächlich Praxis vermitteln zu können, bieten wir eine Woche Praktikum an. In der sind die Teilnehmer mit nichts anderem beschäftigt, als Reitunterricht zu geben, dabei zu assistieren, oder selbst Reitschüler zu sein. Die Teilnehmer des letzten Kurses waren hellauf begeistert und fühlten sich sehr viel besser für die Praxis und vor allem die Prüfung gerüstet als vorher. Bernhard Fick und Dagmar Breitbach begleiten die Teilnehmer die ganze Zeit über.
Durchführung:
Reitlehrer A/P Bernhard Fick
Übungsleiterin Dagmar Breitbach
Teilnahmeart:
Freiwillig
Kosten:
450,- Euro (mindestens 5 Teilnehmer)
18./19.08.2012 - 2 Tage -
Unterrichtserteilung Praxis III
Inhalt:
Unterrichten fremder Reitschüler
Durchführung: Reitlehrer A/P Bernhard Fick
Teilnahmeart:
Pflicht für Alle
Kosten:
im ÜL Lehrgang enthalten
Weiter geht es hier mit der „Sachkunde für Pferdehalter“ auch Pferdehalterpass genannt, der aber aus Gründen der Sichtungsverschiebung in den März auf den September umgelegt wurde. Dieser Kurs vermittelt die Sachkunde, die das Kreisveterinäramt verlangt, wenn man eine Erlaubnis zur Pferdehaltung (auch gewerblich) nach §11 Tierschutzgesetz erhalten will.
In diesem Kurs sind gleich mehrere Anforderungen der ARPO verarbeitet:
1. Wenn ÜL Anwärter die Sachkundeprüfung schon abgelegt haben, können sie hier ihre Assistenz in einem Grundkurs ablegen. D.h. sie bekommen die Aufgabe schon beim Orga Kurs im November, den Zeitplan, die Themenverteilung und die Prüfung zu organisieren.
2. ÜL Anwärter die die Prüfung zur Sachkunde für Pferdehaltung noch nicht abgelegt haben, gelten als normale Teilnehmer und nehmen am zweiten Sonntag auch an der Prüfung teil.
3. ALLE halten hier einen oder zwei Vorträge und nutzen den Kurs als Übung.
Eine große Wirkung gegenüber fremden Kreisveterinärämtern wird entfaltet, da die Kreisveterinärin des Landkreises Cochem-Zell auch eine Referentin ist und gemeinsam mit den Organisatoren die Prüfung abnimmt.
je nach Termin 2 Wochenenden oder mit einem Feiertag dazwischen über 4 Tage am Stück ca. September
08./09.09.2012 - 2 Tage -
22./23.09.2012 - 2 Tage -
Teil I+II Sachkunde Pferdehaltung „Pferdehalterpass“ mit anschl. Prüfung
Inhalt:
Alle Aspekte der Pferdehaltung, einschließlich Equidenpass, Tierseuchenkasse, Tierschutzbestimmungen, usw. (siehe Ausschreibung)
Durchführung: Kursleitung Reitlehrer A/P Silke Dehe, ÜL Anwärter, Amtstierärztin Anja Fieweger
Teilnahmeart:
Pflicht für Alle
Kosten:
im ÜL Lehrgang enthalten
Externe Teilnehmer zahlen 140,- €
Wer an der Prüfung teilnimmt, zahlt an die VFD 30,- € Prüfungsgebühr
Weil viele angehende Übungsleiter später einmal Kinder und Jugendliche unterrichten wollen, bieten wir diesen Diplomkurs des bekannten Hippolinikonzeptes als Option an. Die Schweizer Freizeitreiterverband hat das Konzept schon adoptiert und die EWU ist auch dabei.
Der Kurs ist nicht billig, aber er hat es in sich. Man bekommt ein fertiges Konzept vorgelegt, das sowohl von der Entwicklung der Kinder als auch vom Ökonomischen Standpunkt her stimmig ist. Das Unterrichten aus dem Bauch heraus und das Ewige „nur Spielen auf dem Pferd“, das irgendwann die etwas älteren Kinder vertreibt, hört damit auf. Man schlägt die erhaltene Kladde auf und sieht auf einen Blick, das mache ich heute und diese und jene Gerätschaften brauche ich dafür. Und – wer nach diesem Prinzip arbeitet, verdient auch richtig Geld. 8 Kinder mit 2 Pferden – kein Problem, sind alle ständig beschäftigt. Das glaubt ihr nicht? Seht es Euch an. Natürlich könnt Ihr das Konzept nach eigenem Gusto variieren. Wer diszipliniert arbeitet und die Konzepte bezüglich Akquise für Kindergärten und Schulen durchzieht, hat genug Auslastung und damit auch Ertrag. Von daher gesehen, können wir die Ausgabe für den Kurs nur als lohnenswert erachten.
Wer nähere Infos wünscht, informiert sich unter www.hippolini.de. Ich habe auch Flyer dazu.
Sa bis Mi - im 2. Halbjahr - 5 Tage -
Hippolini Diplom Basis Seminar (genauer Termin wird noch festgelegt)
Inhalt:
Siehe Hippolini Prospekt
Reittherapie
Durchführung:
Dipl. Pädagogin, Jugendwart und Erfinderin des Hippolini Konzeptes Jeannette Wilke
Teilnahmeart:
Freiwillige Teilnahme (auch externe Teilnehmer)
Lehrgangsgebühr: 1.200,- €
Fri bis Di ca. Okt - 5 Tage -
Hippolini Diplom Profil Seminar (genauer Termin wird noch festgelegt)
Inhalt:
Siehe Hippolini Prospekt
Reittherapie
Durchführung:
Dipl. Pädagogin, Jugendwart und Erfinderin des Hippolini Konzeptes Jeannette Wilke
Teilnahmeart:
Freiwillige Teilnahme (auch externe Teilnehmer)
Lehrgangsgebühr: 1.200,- €
06./07.10.2012 (je nach Teilnehmerzahl eventuell auch ab Freitag)
Prüfung der Übungsleiter
Inhalt:
Durchführung:
Reitlehrer A/P Hajo Seifert, Reitlehrerin A/P Gaby Schwerter und der Lehrgangsleiter Reitlehrer A/P Bernhard Fick
Teilnahmeart:
Freiwillig
Kosten:
Prüfungsgebühr: 100 €