Kann ein Schein "Sofortmaßnahmen am Unfallort" sein, der mit "Maßnahmen bei Reitunfällen" aufgepeppt wurde.
Dauer: 1 Tag
Alternativ wird natürlich auch eine vollwertige 1. Hilfe anerkannt.
Alternativ kann die Bescheinigung zum "Ersthelfer" oder die regelmäßige Ausbildung von Flugbegleitern oder ähnliches anerkannt werden.
Alle Scheine dürfen nicht älter als zwei Jahre sein.
Dauer: in der Regel 1 Tag
Hierzu gibt es keine amtlichen Vorgaben.
Der Kurs wird anerkannt, wenn er von einem Tierarzt gehalten wurde.
Infodatei dazu
Alternativ wird auch der Deutsche Reiterpass anerkannt.
Infodatei dazu
Alternativ dazu kann der FN Berittführer als Kurs anerkannt werden.
Eine Anerkennungsprüfung, sprich die Teilnahme an einer Geländerittführerprüfung VFD ist unumgänglich.
Eine solche findet für diesen Zweck am 12./13.07.2008 statt.
Ich empfehle allerdings dringend, die Möglichkeit zu nutzen kostenfrei an unserem Rittführerkurs teilzunehmen, damit das Wissen noch einmal aufgefrischt und vor allem ergänzt werden kann. Auch ist es nicht schlecht zu wissen, was in der VFD Prüfung auf einen zukommt.
Die Info Dateien zum ÜL Basis und Wanderreiten hier noch einmal am Stück aufgelistet.
In der ARPO sind 100 Stunden Praktikum in einem VFD Ausbildungsstall verlangt.
Das Praktikum soll sich in etwa vierteln zu 25 Stunden Hilfe im Stall, 25 Stunden Verwaltungsarbeit, 25 Stunden Assistenz beim Reitunterricht und 25 Stunden Unterricht erteilen.
Dazu soll das Praktikum während des Übungsleiterkurses stattfinden, damit der ÜL Anwärter schon theoretisch weiß, wie er eine Reitstunde aufzubauen hat, wie er einen Vortrag hält, welche Werkzeuge er zur Verfügung hat, um dem Schüler bei seinen Problemen zu helfen, usw.
Das Praktikum soll dem ÜL Anwärter dann eine gewisse Routine in dieser Aufgabe geben.
In der Realität sieht es leider so aus, dass die weitaus meisten Praktika einfach nicht oder nur geringfügig stattgefunden haben, oder das hier der eigene Reitlehrer genutzt wurde, oder, oder, oder. Von der Möglichkeit einen VFD Ausbildungsstall in erreichbarer Nähe zu finden ganz zu schweigen.
Um diese Problematik zu umgehen und dem ÜL Anwärter trotzdem alle Vorteile eines guten Praktikums zu ermöglichen, haben wir seit dem letzten Kurs die sogenannte "Praktikumswoche" eingeführt.
Hier wird zwei bis drei Tage von guten Referenten Unterricht gegeben, bei dem jeder ÜL Anwärter Assistieren, unter Aufsicht des Referenten selbst unterrichten, als Schüler und als Zuschauer dabei sein kann.
Den Rest der Woche unterrichten die ÜL Anwärter sich gegenseitig und fremde Schüler in Ihren Schwerpunktfeldern.
Nach einer Woche sind die Damen und Herren geübte und fast routinierte Reitlehrer.
Der Aufwand ist groß aber das Ergebnis war einstimmig. Die einhellige Begeisterung des letzten Kurses hat meine Idee geadelt.
Der Übungsleiter Basis (Ausbildung bis Geländereiter) muss eine Assistenz in einem Kurs der Grundstufe ablegen.
Sprich an Kurs einem Sachkunde Pferdehaltung oder einem Geländereiterkurs assistieren.
Hat der ÜL Anwärter schon eine Prüfung der Sachkunde, kann er bei diesem Kurs assistieren. Er organisiert dann den Kurs mit und entwickelt unter der Aufsicht der Kursleiterin Silke Dehe vor allem die Prüfung.
Hat er diese Prüfung noch nicht, ist er bei der Sachkunde Teilnehmer und muss zum Geländereiterkurs als Assistent kommen.
Der Übungsleiter Wanderreiten (Ausbildung bis Wanderrittführer) muss dagegen eine Assistenz an einem Kurs der Aufbaustufe ablegen.
Er nimmt dann als Assistent am Rittführerkurs teil.
Da ein Rittführerkurs schon eine recht komplexe Angelegenheit ist und während des Kurses kein Freiraum für Anleitung der Assistenten da ist, haben wir vor dem Rittführerkurs noch einen Tag "wie bereite ich einen Rittführerkurs vor" gelegt.
Grundsätzlich können diese Assistenzen auch an allen anderen, in Deutschland stattfindenden VFD Kursen abgelegt werden. In wieweit man dort allerdings wirklich in der Organisation und Durchführung solcher Kurse unterrichtet wird, oder ob man nur als billiger Referent genutzt wird, steht dann abzuwarten.
O Pica Pau
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